Hisoka und NexMen

Miracles of Love (Manga)

Oktober 2, 2017 nicht zugeordnet 0

 

 

Dieser Reihe habe ich sprichwörtlich entgegengefiebert, denn ich liebe die Werke von Io Sakisaka und ihren Unverkennbaren Zeichenstil. In diesem neuen Werk geht es um vier Oberstufenschüler und ihre unterschiedliche Art und Auffassung von Liebe. Mit diesem Manga hat sich die Autorin wieder selbst übertroffen den ihre Zeichnungen sind detailgetreu und sie legt viel Wert darauf das die Emotionen und Gefühle herüber kommen.

Yuna und Akari könnten nicht unterschiedlicher sein und doch Freunden sie sich schnell an. Rio und Kazuomi die anfangs eher als wichtige Nebenrollen wirken, sind in Wahrheit die anderen beiden Protagonisten, den spätestens ab Band 3 rücken diese immer mehr ins Licht.

 

Miracles of Love

 

Originaltitel: Omoi, Omeware, Furi, Furare
Zeichner: Io Sakisaka
Autor: Io Sakisaka

Japanischer Verlag: Shueisha
Erstmalig erschienen: 2015
Anzahl Bände: 6 (noch nicht beendet)
Deutscher Verlag: TOKIOPOP
Deutsches Release: Januar 2017
Erscheinungsrhytmus: alle 3 Monate

Band 1 – 15. Dezember 2016 – erschienen
Band 2 – 16. März 2017 – erschienen
Band 3 – 15. Juni 2017 – erschienen
Band 4 – 14. September 2017 – erschienen
Band 5 – 14.Dezember 2017 – Erscheinungstermin
Band 6 – 01. März 2018 – Erscheinungstermin

 

Inhaltsangabe:

 

Obwohl sie völlig unterschiedliche Ansichten zum Thema Liebe haben, freunden sich die verträumte Yuna und die realistische Akari an. Yuna verliebt sich in Akaris gut aussehenden Bruder Rio. Akari rät ihr von Rio ab und schlägt ihr vor, es stattdessen mit ihrem Sandkastenfreund Kazuomi zu versuchen. Doch das kann Yuna sich nicht vorstellen. Liebe ist für sie etwas, das einen wie ein Blitz aus heiterem Himmel trifft, nicht etwas, das man auf Kommando empfinden kann. Als Yuna eine Chance bekommt, mit Rio zu sprechen, erzählt dieser ihr von seiner unglücklichen Liebe, der er seine Gefühle noch nicht einmal gestehen konnte. Nachdem Yuna erfährt, dass Akari und Rio nur Stiefgeschwister sind, vermutet sie, dass Akari dieses Mädchen ist.

Mit SHOCO-Card in der Erstauflage!

Einzelbände (Cover):

Werden nach und nach ergänzt

 

Persönliche Meinung:

 

Dieser Mangas kommt mit wenig Text und vielen Bildern sehr authentisch herüber und doch hat man nicht das Gefühl, dass sich das Buch leicht lesen lässt. Man wirkt regelrecht hineingezogen in diese Geschichte und wenn man wieder daraus auftaucht fühlt man sich wie erfrischt und einem klopfenden Herzen. Die Autorin versteht sich darin, wie man Emotionen, Atmosphäre mit verschiedenen Charakteren miteinander verknüpft.

 

Yuna ist schüchtern und introvertiert. Es mangelt ihr einfach an Selbstbewusstsein und findet deswegen schwer neue Freunde. Als sie in den Sommerferien ihre beste Freundin verabschiedet, die mit ihren Eltern weg zieht trifft sie das erste Mal auf Akari die sie um Geld für einen Fahrschein bittet.

Obwohl ihr nicht ganz wohl dabei ist, leiht sie ihr das Geld und bekommt dieses auch am nächsten Tag zurück. Obwohl die beiden so verschiedenen sind, Freunden sie sich langsam an.

Akari ist offener und aufgeschlossener als Yuna und ein sehr direkter Mensch. Sie findet leicht Freunde und Anschluss,  aber das ist nur oberflächlich. Den wie sie durch Yuna feststellen muss, war ihre Denkweise bisher sehr oberflächlich. Nun lernt sie nach und nach was eine richtige Freundschaft ausmacht. Das einzige in dem sie komplett verschieden Denken ist das Thema Liebe. Für Yuna ist Liebe wie ein Blitz der einen plötzlich trifft, hingegen denkt Akari das sich Liebe erst nach und nach entwickeln kann, wenn man den gegenüber besser kennt.

 

Yuna verliebt sich Hals über Kopf in den Bruder von Akari. Anfänglich fällt er ihr sehr schwer mit ihm zu sprechen und als sie von seiner unerfüllten Liebe erfährt und auch davon das er nur der Stiefbruder von Akari ist, kann sie eins und eins zusammen zählen. Dennoch lässt sie sich nicht entmutigen und Unterstützt ihn auf ihre Art und Weise und verwickelt sich immer weiter in ein verwirrendes Netz aus Gefühlen.

Yuna wächst Stück für Stück über sich hinaus, sodass es auch ihren Freunden auffällt. Hingegen scheint Akari, dessen Fernbeziehung nicht zu funktionieren tut, sich langsam aber sicher für Kazuomi zu interessieren.  Doch aus dem wird keiner schlau. Der Sandkastenfreund von Yuna scheint keinerlei Interesse an Frauen zu haben und taut dennoch mit seiner offenen, unsensiblen aber natürlichen Art Dinge raus die ein Herz höher schlagen lässt. Doch so oberflächlich wie er herüberkommt ist er gar nicht. Den im Verlauf lernt man seine Lügen zu durch schauen und merkt das da mehr dahintersteckt.

 

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